Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

das örtliche Gesundheitsamt hat aufgrund eines bestätigten Covid-19 (SARS-CoV-2)-Falls an unserer Grundschule für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 ab sofort und bis zum 19.11.2020 Quarantäne angeordnet.

 

Die Beratungsgespräche der Klasse 4 finden zu einem späteren Zeitpunkt, evtl. telefonisch, statt. Da noch nicht abschließend geklärt werden konnte, wie viele Lehrkräfte und MitarbeiterInnen ebenfalls von den Quarantänemaßnahmen betroffen sind, fällt in Absprache mit dem Gesundheitsamt am Montag, dem 09.11.2020, der gesamte Schulbetrieb aus, also auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2.

 

Bitte behalten Sie Ihr E-Mail-Postfach im Blick und beachten Sie auch unsere Homepage, auf der Sie ebenfalls aktuelle Briefe und Informationen finden.

 

Aufgrund der geringen Anzahl der Mitarbeiter, die sich nicht in Quarantäne befinden, fällt der Ganztagsbetrieb bis zum 20.11.2020 aus. Das Mittagessen fällt in der kommenden Woche (10.-13.11.2020) ebenfalls aus.

 

Über weitere Änderungen im Schulbetrieb der Klassen 1 und 2 für den Zeitraum bis zum 19.11.2020 informiere ich Sie spätestens am Montag (9.11.2020).

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 erhalten voraussichtlich ab Dienstag Aufgaben für das verpflichtende Lernen zu Hause, das für die Quarantänezeit gilt.

 

Lernen zu Hause bedeutet:

 

- Die Schülerinnen und Schüler erhalten in den Fächern Deutsch und Mathematik Aufgaben, die zu Hause zu bearbeiten sind.

 

- Diese erhalten sie per E-Mail in Form eines Wochenplans. In diesem sind die Aufgaben aufgelistet, die in diesem Fach innerhalb einer Woche zu bearbeiten sind. Zusätzlich sind noch Reserven für Kinder vorhanden, die schnell arbeiten bzw. noch über die Pflichtaufgaben hinaus arbeiten und lernen möchten. Diese sind nur als Angebot zu betrachten.

 

- Das Kultusministerium gibt folgende tägliche Arbeitszeit als Empfehlung bzw. Richtwert vor: für Klassen 1 und 2 täglich insgesamt 1,5 Stunden für Klassen 3 und 4 täglich insgesamt 2 Stunden

 

Bitte teilen Sie die Arbeitszeit sinnvoll ein, achten Sie auf Pausen und auf die individuelle Konzentrationsfähigkeit und bedenken Sie, dass es um die inhaltliche Auseinandersetzung und nicht um die Masse geht – manchmal ist weniger mehr.

 

- Die Klassen- bzw. Fachlehrerinnen werden per E-Mail Kontakt zu Ihnen aufnehmen und stehen auch für Rückfragen (per Mail, aber auch telefonisch) zur Verfügung.

 

Ich hoffe, dass Sie diese schwierige Zeit den Umständen entsprechend gut bewältigen können und danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Vor allem hoffe ich, dass sich niemand angesteckt hat und wünsche unseren erkrankten Schülern einen milden Krankheitsverlauf und gute Genesung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Kirsten Meyer-Pokorny

Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und

Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020

 

BESCHLUSS

 

TOP Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

fassen folgenden Beschluss:

 

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt

die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentieller Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahlreichen Gesundheitsämtern eine vollständige Kontaktnachverfolgung nicht mehr gewährleistet werden kann, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt. Aktuell verdoppeln sich die Infiziertenzahlen etwa alle sieben und die Zahl der Intensivpatienten etwa alle zehn Tage. Nach den Statistiken des Robert-Koch-Institutes sind die Ansteckungsumstände im Bundesdurchschnitt in mehr als 75% der Fälle unklar. Zur Vermeidung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ist es deshalb nun erforderlich, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen

aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche zu senken. Ohne solche Beschränkungen würde das weitere exponentielle Wachstum der Infiziertenzahlen unweigerlich binnen weniger Wochen zu einer Überforderung des Gesundheitssystems führen und die Zahl der schweren Verläufe und der Todesfälle würde erheblich ansteigen. Wesentlich ist es dabei auch, jetzt schnell zu reagieren. Je später die Infektionsdynamik umgekehrt wird, desto länger bzw. umfassender sind Beschränkungen erforderlich.

 

Bund und Länder streben an, zügig die Infektionsdynamik zu unterbrechen, damit einerseits Schulen und Kindergärten verlässlich geöffnet bleiben können und andererseits in der Weihnachtszeit keine weitreichenden Beschränkungen im Hinblick auf persönliche Kontakte und wirtschaftliche Tätigkeit erforderlich sind. Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen nationalen Anstrengung des Bundes und aller Länder.

 

Bund und Ländern ist bewusst, dass die Beschränkungen für die Bevölkerung eine große Belastung darstellen. Deshalb gebührt der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung großer Dank, die bisher und auch in Zukunft diese Maßnahmen mit Gemeinsinn und Geduld einhalten und besonders denjenigen, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen sorgen und natürlich auch denen, die im Gesundheitssystem ihren Dienst leisten.

 

Die Lage ist jetzt wieder sehr ernst. Vor uns liegen vier schwierige Wintermonate. Aber Bund und Länder sehen mit Zuversicht in die Zukunft. Die Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung und die einfachere Infektionskontrolle im Sommer geben uns die Hoffnung, dass Deutschland, wenn es gut durch diesen Winter kommt, im nächsten Jahr schrittweise die Pandemie überwinden und sich auch wirtschaftlich erholen kann. 

 

Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen:

 

1. Ab dem 2. November treten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet. Nach Ablauf von zwei Wochen werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sich erneut beraten und die durch die Maßnahmen erreichten Ziele beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen.

 

2. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und

Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

 

3. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des

eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Bund und Länder wirken bei den verstärkten Kontrollen zusammen.

 

4. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche -auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

5. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören

 

a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen,

 

b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und

draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,

 

c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,

 

d. der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,

 

e. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen,

 

f. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.

 

6. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

 

7. Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche

Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und

Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb

von Kantinen.

 

8. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios,

Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil

in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige

Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

9. Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des

Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist

sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm

Verkaufsfläche aufhält.

 

10. Schulen und Kindergärten bleiben offen. Die Länder entscheiden über die

erforderlichen Schutzmaßnahmen.

 

11. Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe,

Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche

Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der

Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des

Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen

werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen

Vorgaben ermittelt. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden

haben.

12. Jenseits der umfassenden temporären Beschränkungen führen bereits die

bisherigen Maßnahmen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Deshalb wird der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft und die Soloselbständigen. Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.

 

13. Auch in der Pandemie wollen wir in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres

Arbeiten möglichst umfassend ermöglichen. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, sind schnell zu identifizieren. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen. Ziel ist u.a. nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygiene-maßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren. Bund und Länder fordern die Unternehmen eindringlich auf, jetzt wieder angesichts der hohen Infektionszahlen, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit oder das mobile Arbeiten zu Hause zu ermöglichen.

Die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden sowie die Unfallversicherungsträger beraten die Unternehmen dabei und führen Kontrollen durch.

 

14. Steigende Infektionszahlen führen leider auch zu einem Anstieg an Infektionen in

medizinischen Einrichtungen und bei vulnerablen Gruppen. Deren Schutz stellt eine besondere Herausforderung dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Seniorenund Behinderten- einrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst. Der Bund hat durch die neue Testverordnung sichergestellt, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen jetzt zügig und prioritär in diesem Bereich

eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen

Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen. Einrichtungen der

Sozial- und Jugendhilfe sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet. Die Krankenhäuser sollen weiterhin bei der Bereitstellung von Intensivbetten unterstützt werden. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern werden zeitnah praktikable Lösungen erarbeiten, die auch die Fortführung finanzieller Unterstützungen enthalten soll. Krankenhäuser, die aufgrund der Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten besonders belastet sind, können wie in der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung vorgesehen sanktionsfrei von den Vorgaben abweichen.

 

15. Bund und Länder werden die Information über die geltenden Corona-Maßnahmen

noch einmal verstärken und durch möglichst einheitliche Maßnahmen die

Übersichtlichkeit erhöhen. Sie werden jedoch auch die Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen flächendeckend verstärken und dabei auch mittels verdachtsunabhängiger Kontrollen, insbesondere im grenznahen Bereich, die Einhaltung der Quarantäneverordnungen überprüfen.

 

16. Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr

einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit

Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung und zur

Abwendung noch umfangreicherer wirtschaftlicher Schäden im Falle einer

unkontrollierten pandemischen Entwicklung verhältnismäßig.

 

Protokollerklärung Thüringen:

1. Als Selbstorganisation der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder nimmt die MPK in der laufenden Pandemiebewältigung eine wichtige strukturierende Aufgabe wahr. Diese Aufgabe darf sie jedoch nicht überstrapazieren. Die MPK muss sich im Hinblick auf die Stärkung der Legislative bei der Pandemiebewältigung ihrer Funktion und den Grenzen ihrer Kompetenzen bewusst sein.

 

2. Der Freistaat Thüringen stimmt dem Bundestagspräsidenten ausdrücklich darin zu, dass durch das Parlament konkrete Ermächtigungsgrundlagen für besonders eingriffsintensive Maßnahmen wie z.B. Ausgangssperren, Kontaktverbote und die Verhängung eines sogenannten Lockdowns geschaffen werden müssen. Der Freistaat Thüringen erwartet deshalb, dass

 

a. der Deutsche Bundestag eine akute nationale Gesundheitsnotlage feststellt, der die von der

Ministerpräsidentenkonferenz getroffenen Beschlüsse rechtfertigt, und

 

b. der Bundesrat in seiner nächsten Sitzung seinerseits die vorher vom Deutschen Bundestag getroffene Feststellung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ebenfalls vornimmt

Der Freistaat Thüringen erwartet zudem, dass der Deutsche Bundestag schnellstmöglich die notwendigen Anpassungen des Infektionsschutzgesetzes abschließt.

 

3. Mit Blick auf das gemeinsame Ziel der Vermeidung einer Überforderung des Gesundheitssystems begrüßt der Freistaat Thüringen und trägt diejenigen Maßnahmen mit, die für eine wirksame Eindämmung des Infektionsgeschehens durch wissenschaftliche Erkenntnisse geeignet und verhältnismäßig sind und erwartet vom Bund diese evidenzbasierte Untersetzung der Maßnahmen.

 

4. Der Freistaat Thüringen erwartet vom Bund, dass er mittels seiner Finanzkraft und der ihm gegenüber den Ländern allein obliegenden Gestaltungsmöglichkeiten der steuerlichen Einnahmeseite dafür Sorge trägt, dass alle von den getroffenen Maßnahmen unmittelbar und mittelbar betroffenen Akteure, darunter insbesondere Solo-Selbständige, Selbständige,

gemeinnützige Institutionen und weitere, wirksam unterstützt werden und weiterhin Maßnahmen getroffen werden, Schieflagen zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufzufangen.

 

5. Der Freistaat Thüringen erklärt, dass mit der Verabschiedung des MPK-Beschlusses kein Präjudiz das für parlamentarische Verfahren im Freistaat Thüringen verbunden ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

mit Himmelfahrt steht für viele nun wieder ein verlängertes Wochenende vor der Tür. Obwohl beispielsweise viele Restaurants und Gaststätten wieder geöffnet haben und die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht, wird auch dieses Feiertagswochenende etwas anders aussehen, als in den letzten Jahren. Die aktuelle Verordnung des Landes Niedersachsen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt weiterhin vor, dass Kontakte minimiert werden müssen.

 

Im öffentlichen Bereich gilt, auch an Himmelfahrt, beziehungswiese am Vatertag: Personen eines Hausstandes dürfen sich mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Ein Treffen mit Personen aus mehr als zwei Hausständen ist nicht erlaubt. Die Polizei wird mit Unterstützung der Kommunen weiterhin Kontrollen im Landkreis durchführen und die Präsenz, vor allem an Himmelfahrt, verstärken.

 

Auch im privaten Bereich gilt, dass soziale Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum beschränkt werden sollen. Als Orientierung kann man sich an die Regel halten, die auch im öffentlichen Bereich besteht: Zwei Hausstände kommen, beispielsweise im heimischen Garten, zusammen. 

 

Grund für das Bestehen der Kontakteinschränkungen ist nach wie vor die Eindämmung des Corona-Virus. „Zwar lassen die geringen Neuinfektionen der letzten Zeit darauf hoffen, dass sich die Lage weiter entspannt, wir wissen aber noch nicht, wie die mutigen Lockerungen zusammen wirken “, so Landrätin Christiana Steinbrügge. „Die letzten Wochen waren für uns alle nicht leicht. Daher ist es umso wichtiger, dass wir jetzt weiter vorsichtig sind und abwägen, welche Risiken jetzt noch vermeidbar sind, damit wir bald alle wieder in einen unbeschwerten Alltag zurückkehren können.“


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hier eine korrigierte Fassung der Presseinformation.

 

Am Montag hat die niedersächsische Regierung einen Stufenplan für weitere Lockerungen der Einschränkungen vorgestellt. Die bisherige gültige Verordnung vom 24. April wird dazu geändert und bis einschließlich 10. Mai verlängert. Weiterhin gilt: Kontakte sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Im öffentlichen Raum besteht weiterhin bis Ende Mai die 2-Personen-Regel, ein Mund-Nasen-Schutz muss verpflichtend im Nahverkehr und Einzelhandel getragen werden. Ab dem 11. Mai wird es weitere wesentliche Lockerungen geben.

 

Lockerungen ab dem 6. Mai

 

 

Ab Mittwoch dürfen bis zu fünf Kinder aus maximal drei verschiedenen Haushalten privat betreut werden. Die betreuenden Personen haben eine Dokumentationspflicht und müssen Namen, Anschrift und Betreuungszeiten der Kinder festhalten, damit mögliche Infektionsketten nachvollziehbar sind. Die Dokumentation muss nur vorgezeigt werden, wenn das Gesundheitsamt es verlangt. Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus sind durch die betreuenden Personen in eigener Verantwortung vorzunehmen.

 

Die Öffnung von Spielplätzen wird von den Kommunen in eigener Regie umgesetzt. Das gleiche gilt für Museen, Ausstellungen und Galerien.

 

Auf den Sportplätzen des Landkreises Wolfenbüttel, etwa an der Oberschule Sickte oder der Werla-Schule Schladen, ist das Betreten der Anlagen ab Mittwoch zulässig. Der Landkreis wird auch den Zugang zu den Geräteräumen und Toiletten der Sporthallen ermöglichen. Die Duschen und Umkleidekabinen können jedoch nicht genutzt werden. Zulässig ist jeder kontaktlose Sport. Ein Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen ist einzuhalten.

 

Theoretischer Unterricht sowie die schriftliche und praktische Prüfung für Motorräder darf in den Fahrschulen wieder stattfinden. Es ist sicherzustellen, dass immer ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Fahrschullehrerinnen und –lehrer müssen zudem dokumentieren, wer am Unterricht teilnimmt, um mögliche Infektionswege nachzuvollziehen.

 

Menschen dürfen sich wieder zu religiösen Zwecken in Kirchen, Moscheen und Synagogen versammeln. Auch hier gilt ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Gegenstände wie Gesangsbücher, Messkelche, Weihwasserbecken dürfen nicht von mehreren Personen genutzt werden.

 

Zweitwohnungen können wieder für touristische Zwecke genutzt werden. Camperinnen und Camper, die einen Dauerplatz haben, dürfen diesen wieder nutzen.

 

Bis zum 31. August 2020 sind weiterhin keine Dorffeste, Straßenfeste, Schützenfeste, Festivals, Kirmes sowie weitere Großveranstaltungen möglich.

 

Fragen? Rufen Sie das Bürgertelefon an

 

Fragen zu den Verordnungen, Abstandsregelungen beantworten die Mitarbeitenden am Bürgertelefon des Landkreises. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich für diese Fragen an das Bürgertelefon zu wenden und nicht das Gesundheitsamt anzurufen. Weitere Informationen und Sprechzeiten des Bürgertelefons gibt es auf der Homepage des Landkreises Wolfenbüttel unter www.lk-wolfenbuettel.de/corona.

 

Zu erreichen ist es unter 05331 84 444.

 

Weitere Informationen zu den Lockerungen gibt es auf der Homepage des Landes Niedersachsen:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/neuer-alltag-mit-dem-coronavirus-188010.html

 

 

Freundliche Grüße

Im Auftrag

 

Andree Wilhelm

 

Landkreis Wolfenbüttel / Die Landrätin

Referat 01 Steuerung, Kreisentwicklung und Kommunikation

Bahnhofstraße 11 / 38300 Wolfenbüttel / Zimmer 301

Tel.: 05331/84 340

E-Mail: a.wilhelm@lk-wf.de

Internet: www.lk-wolfenbuettel.de

 

Öffentliche Bekanntmachung 

 

Allgemeinverfügung 

des Landkreises Wolfenbüttel 

zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie und zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Landkreises Wolfenbüttel 

 

Gemäß § 28 Absatz 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (lfSG) in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nieder­sächsisches Verwaltungsverfahrensgesetz in Verbindung mit § 35 Satz 2 Verwaltungsverfah­rensgesetz wird folgende Allgemeinverfügung erlassen: 

 

1. Für den Publikumsverkehr werden geschlossen:

a) Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen;

ausdrücklich ausgenommen von der Schließung sind:

Der Verkauf von Speisen und Getränken im Rahmen eines Außerhausverkaufs oder eines gastronomischen Lieferdienstes für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung.

 

Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig.

 

Aus hygienischen Gründen wird eine bargeldlose Bezahlung dringend empfohlen.

 

b) Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,

 

c) Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen,

 

d) Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,

 

e) Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,

 

f) der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm­und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen,

 

g) alle Spielplätze einschließlich lndoor-Spielplätze

 

h) alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern;

 

ausdrücklich ausgenommen von der Schließung sind:

 

der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel. Dienstleister, insbesondere aus dem Gesundheitsbereich und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen.

 

2. Betreibern von Beherbergungsstätten und vergleichbaren Angeboten, Hotels, Camping­plätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen, von Ferienzimmern, von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

 

Dies gilt auch für Betreiber von Kureinrichtungen und präventiven Reha-Einrichtungen. 

Anschlussheilbehandlungen im Sinne des SGB V sind hiervon ausgenommen. 

Bereits beherbergte Personen haben ihre Rückreise möglichst bis zum 19. März 2020, spätestens bis zum 25. März 2020 vorzunehmen. 

 

3. Verboten werden:

 

• Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen,

• Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, einschließlich der Zusammenkünfte in Gemeindezentren,

• alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien,

alle Ansammlungen im Freien;

Richtgröße für Ansammlungen: Mehr als zwei Personen, es sei denn die zusätzlichen Personen (z. B. Kinder) leben im gemeinsamen Haushalt;

• alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 10 Teilnehmenden.

 

Nicht unter den Veranstaltungsbegriff fällt die Teilnahme am öffentlichen Personennah­verkehr oder der Aufenthalt an der Arbeitsstätte. 

 

4. Im Rahmen der zulässigen Tätigkeiten nach Ziffer la} (Außerhausverkauf von Speisen und Getränken) sowie nach Ziffer 1 h) (Einzelhandelsbetriebe und Verkaufsstellen) ist Folgendes sicherzustellen:

 

a) Der Zutritt der Kundschaft zu den Betrieben und Verkaufsstellen ist so zu organisieren und falls notwendig durch Zutrittsbeschränkungen zu regeln, dass im Betrieb und der Verkaufsstelle ausreichende Bewegungsfreiheit gegeben ist, um einen Abstand zwischen Personen von ca. 1,5 m zu ermöglichen. Ansammlungen der Kundschaft, die Zutritt in den Betrieb oder die Verkaufsstelle begehren, sind eben­falls so zu organisieren, dass ein Abstand zwischen Personen von 1,5 m gewahrt wird. Ggf. ist die Einhaltung dieser Regelungen mit Sicherheitspersonal sicherzu­stellen.

 

b) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe und der Verkaufsstellen haben die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygieneregeln einzuhalten.

 

5. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem 21. März 2020, 0:00 Uhr bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

 

6. Die Allgemeinverfügung vom 17. März 2020 zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie und zum Schutz der Bevölke­rung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Landkreises Wolfenbüttel sowie die dazu ergangene Änderungsverfügung vom 18. März 2020 werden aufgehoben.

 

7. Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die in den Ziffern 1 und 2 enthaltene Anordnung gemäß § 75 Absatz 1 Nr. 1; Absatz 3 lfSG wird hingewiesen.

 

8. Die Anordnung ist gemäß § 28 Abs. 3 in Verbindung mit § 16 Abs. 8 lfSG sofort vollziehbar.

 

In Kursiver Schrift sind die Änderungen zu den bisher gültigen Allgemeinverfügungen dargestellt. 

 

Begründung 

 

Rechtsgrundlage für die getroffenen Maßnahmen ist§ 28 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz 

(lfSG). Nach Satz 1 hat die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen, wenn Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheid er festgestellt werden oder sich ergibt, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist. Nach Satz 2 kann die zuständige Behörde Veranstaltungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten und Badeanstalten oder in § 33 lfSG genannte Gemeinschaftseinrichtungen oder Teile davon schließen; sie kann auch Personen verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden sind. 

Vor dem Hintergrund der sehr dynamischen Verbreitung von Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus und Erkrankungen an COVID-19 müssen unverzüglich weitere umfänglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektions­ketten ergriffen werden. Weitreichende effektive Maßnahmen sind dazu dringend notwendig, um im Interesse der Bevölkerung und des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhal­tung des Gesundheitssystems in Niedersachsen sicherzustellen. 

Das bereits mit den bestehenden Allgemeinverfügungen verfolgte Ziel einer Entschleunigung und Unterbrechung der Infektionsketten lässt sich aufgrund aktueller fachlicher Risikobewer­tungen nur mit weiteren Maßnahmen zur Einschränkung sozialer Kontakte und damit zur Unterbrechung der Infektionsketten erreichen. Die Untersagung eines Publikumsverkehrs für Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen stellt im Kontext der übrigen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung ein wirksames, angemes­senes Vorgehen dar. Diese weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitungsrisiken sind angesichts des angestrebten Ziels der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung für die Gesamtbevölkerung auch verhältnismäßig. 

Zugleich gilt es, die Ernährungsversorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Hierzu dient die Ausnahmeregelung für den Außerhausverkauf. Vor dem Hintergrund der Anforderungen des Gesundheitsschutzes sind die mit der Ausnahme verbunden Auflagen gerechtfertigt. 

Die notwendigen und differenzierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in besonderen Be­reichen der Gesellschaft dienen der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des derzeit durch das Influenza-Geschehen hoch beanspruchten Gesundheitssystems über einen absehbar längeren Zeitraum hinaus. Diese und weitere kontaktreduzierende Maßnahmen tragen in besonderer Weise zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen bei. Denn gegen den SARS-CoV-2 Virus steht derzeit keine Impfung bereit und es stehen keine gezielten, spezifischen Behandlungsmethoden zur Verfügung. 

Daher stellen die kontaktreduzierenden Maßnahmen für die breite Bevölkerung das einzig wirksame Mittel zum Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit und zur Aufrechterhaltung zentraler Infrastrukturen dar. 

Die Einschränkung der Personenzahl bei Ansammlungen und privaten Veranstaltungen erfolgt vor dem Hintergrund, dass im Landkreis Wolfenbüttel aktuell eine hohe Anzahl von anste­ckungsverdächtigen Personen (> 1.000) festgestellt wurden. 

 

Rechtsbehelfsbelehrung: 

 

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Braunschweig, Wilhelmstr. 55, 38100 Braunschweig, erhoben werden. 

Gemäß § 28 Absatz 3 in Verbindung mit § 16 Absatz 8 lfSG hat eine Klage gegen diese Allgemeinverfügung keine aufschiebende Wirkung. 

 

Christiana Steinbrügge 

 

 

Liebe Crammer,

 

aufgrund der derzeitigen Situation bin ich auf die Idee gekommen einen Lieferdienst ab 23. März einzurichten.

 

Der Konsum wird Montags bis Samstags von 5 bis 10 Uhr geöffnet haben. Sonntags von 7:30

bis 10:30 Uhr, hier erfolgt kein Lieferdienst. Von 10 bis 13 Uhr werde ich bestellte Ware aus-

liefern, gegen eine Gebühr von 2€. Legen Sie das Geld einfach in einem Umschlag vor Ihre

Haustür.

 

Ihre Bestellung können Sie unter folgenden Nummern aufgeben:

Laden – 92729

Handy – 0171 235 79 64

 

Nachmittags werde ich Mittwochs von 15 bis 18 Uhr im Laden sein und ansonsten wenn mein

Open-Schild leuchtet.

 

Ich bin bemüht Ihre gewünschten Artikel zu besorgen, sofern dies in den großen Geschäften möglich ist.

 

Ich danke Ihnen jetzt schon für Ihr Vertrauen

 

Diana Meier         

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 18. März 2020 hat der Landkreis Wolfenbüttel die Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes vom 17. März 2020 überarbeitet und in einigen Punkten konkretisiert. Der Landkreis folgt somit wieder der Weisung des Landes Niedersachsen.

 

Restaurants und Gaststätten

 

Restaurants dürfen demnach nur von 6 bis 18 Uhr beschränkt geöffnet bleiben. Durch die Betreiber ist allerdings zu gewährleisten, dass das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus, etwa durch Reglementierung der Besucherzahl und durch Hygienemaßnahmen und -hinweise minimiert wird. Zudem müssen die Betreiber sicherstellen, dass ein Sicherheitsabstand zwischen den Gästen von mindestens 2 Metern vorhanden ist.

 

Hotels, Ferienwohnungen und weitere Angebote mit Übernachtungsangeboten ist es untersagt, Gäste aufzunehmen, die nur aus touristischen Gründen gereist sind.

 

Ladenschließungen und Dienstleistungen

 

Welche Läden schließen müssen und welche Dienstleistungen weiterhin angeboten werden dürfen, hat vielerorts noch zu Unklarheiten geführt. Laut überarbeiteter Verfügung können Dienstleister insbesondere aus dem Gesundheitsbereich weiterhin tätig sein, genauso wie das Handwerk.

 

Kontrollen

 

Die Umsetzung der Verfügung muss nun auch kontrolliert werden. Die Polizei ist für die Kontrollen zuständig und wird dabei vom Landkreis und den Kommunen unterstützt.

 

Die Änderung der Allgemeinverfügung kann im Amtsblatt eingesehen werden: lk-wolfenbuettel.de/Aktuelles/Amtsblatt

Und auf der Corona-Virus-Themenseite: lk-wolfenbuettel.de/corona

Für Fragen steht weiterhin das Bürgertelefon des Landkreises Wolfenbüttel zur Verfügung: 05331 84 444

 

Freundliche Grüße

Im Auftrag

 

Lisa Burfeind

 

Landkreis Wolfenbüttel / Die Landrätin

Referat 01 Steuerung, Kreisentwicklung und Kommunikation

Bahnhofstraße 11 / 38300 Wolfenbüttel / Zimmer 303

Tel.: 05331/84 267

E-Mail: l.burfeind@lk-wf.de

Internet: www.lk-wolfenbuettel.de

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier eine Pressemitteilung des Landkreises!

 

       Mit freundlichem Gruß

               Petra Johns

           Bürgermeisterin

        Gemeinde Cramme

 

-          Absage von Veranstaltungen und Versammlungen

-          Schließung von Freizeiteinrichtungen

-          Schließung von Läden, bis auf solche für den täglichen Bedarf

 

Der Landkreis Wolfenbüttel hat am Dienstag, den 17. März 2020 eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes veröffentlicht. Damit folgt der Landkreis der Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die am Montagabend ausgesendet wurde. Die Allgemeinverfügung gilt ab Bekanntmachung bis einschließlich Samstag, den 18. April 2020. Die weitere Verbreitung des Corona-Virus soll durch diese Maßnahmen eingeschränkt werden.

 

Supermärkte weiterhin geöffnet

 

Ausdrücklich nicht betroffen sind dabei unter anderem der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien und Tankstellen sowie Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich.

 

Freizeiteinrichtungen müssen schließen

 

Zu schließen sind Freizeiteinrichtungen wie Kneipen, Diskotheken, Theater, Museen, Kinos und Spielhallen. Öffentliche Sportanlagen, Fitnessstudios und Schwimmbäder müssen schließen. Auch Spielplätze dürfen nicht genutzt werden.

 

Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind untersagt. Glaubensgemeinschaften dürfen sich nicht mehr in Kirchen oder sonstigen Gemeindezentren treffen.

 

Der Landkreis Wolfenbüttel hat am Dienstag, den 17. März 2020 eine Allgemeinverfügung über kontaktreduzierende Maßnahmen in unter anderem Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Senioren- und Pflegeheimen veröffentlicht. Die Allgemeinverfügung gibt zudem vor, dass Tagespflegeeinrichtungen schließen müssen.

 

Der Landkreis folgt damit der Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die am Montagabend ausgesendet wurde. Die Allgemeinverfügung gilt ab Bekanntmachung bis einschließlich Samstag, den 18. April 2020. Auch diese Maßnahmen sollen die weitere Verbreitung des Corona-Virus einschränken.

 

Werdende Väter und Väter von Neugeborenen sowie Eltern von Kindern auf Kinderstationen sind von diesem Besuchsverbot ausgeschlossen. Angehörige von palliativbetreuten Personen dürfen diese ebenfalls weiterhin besuchen.

 

Ähnlich wie bei der Schließung der Schulen ist auch bei der Schließung der Tagespflegeeinrichtungen eine Notbetreuung in kleinen Gruppen möglich. Diese Notbetreuung von pflegebedürftigen Menschen kann von Angehörigen in Anspruch genommen werden, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Wenn Bürgerinnen und Bürger diese Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, können diese sich an die Tagespflegeeinrichtung wenden.

 

Die Allgemeinverfügung kann im Amtsblatt eingesehen werden:

lk-wolfenbuettel.de/Aktuelles/Amtsblatt

Und auf der Corona-Virus-Themenseite: lk-wolfenbuettel.de/corona

Für Fragen steht weiterhin das Bürgertelefon des Landkreises Wolfenbüttel zur Verfügung: 05331 84 444

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

hier noch eine Änderung der Müllabfuhr!

 

ALW und TLW ergreifen zahlreiche Maßnahmen, um bei der Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus zu unterstützen. So wurde unter anderem ein Schichtbetrieb eingeführt, um den Betrieb dauerhaft aufrecht erhalten zu können. Dieser Schichtbetrieb wirkt sich auf die gewohnten Touren und Leistungen aus.

 

Mobile Schadstoffsammlung in den Gemeinden

 

Die mobile Schadstoffsammlung in den Gemeinden wird ab dem 20. März 2020 abgesagt.

Dies betrifft folgende Termine: 20.03. (Dettum), 21.03. (Cremlingen, Sickte, Veltheim, Weddel), 27.03. (Cramme) und 28.03.2020 (Hornburg, Schladen, Schöppenstedt). Die nächste Sammlung findet im Herbst 2020 statt.

 

 

Recyclinghöfe und Bodenläger

 

 

Ab Mittwoch, den 18. März 2020 werden die Recyclinghöfe (Klein Elbe, Linden, Bornum) sowie die Bodenläger Weferlingen/Klein Elbe geschlossen. Gewerbekunden können weiterhin ihren Gewerbeabfall jedoch ausschließlich für die thermische Verwertung (Umschlaganlage) in Bornum andienen. In absoluten Ausnahmefällen kann eine Entsorgung von Gefahrstoffen von Privat nach telefonischer Rücksprache (05337 – 7205) mit der Annahmestelle auf der Deponie Bornum erfolgen.

 

 

Sperrmülltermine und Mini-Mulden

 

 

Sperrmülltermine und Stellung der Mini-Mulden werden nur noch bis 9. April 2020 wie vereinbart durchgeführt. Neue Termine danach werden vorerst nicht mehr vergeben. Bereits erfolgte Bestellungen ab dem 14. April werden storniert. In Notfällen können Einzelvereinbarungen nach telefonischer Rücksprache vorgenommen werden (05331 – 90840).

 

Containerdienst

 

Der Containerdienst (außer Mini-Mulde) wird bis auf weiteres angeboten. Kunden können zur Entsorgung wie bisher Container bestellen.

 

Biosammeltouren

 

Die Durchführung der Biosammeltouren erfolgt nur noch bis zum 27. März 2020.

Im Anschluss wird die Biotonne nicht mehr geleert. Lebensmittelreste, die sonst über den Bioabfall entsorgt werden, müssen dann in die Restabfalltonne gegeben werden. Die Restabfallentleerung erfolgt ab dem 30. März 2020 im bekannten Zyklus.

 

 

Papierbehälter

 

 

Die Leerung der Papierbehälter wird nur noch bis zum 27. März 2020 durchgeführt. Papier kann flächendeckend in den im Landkreis verteilten Depotcontainern entsorgt werden, die weiterhin abgefahren werden.

 

 

Baumschnittsammlung

 

 

Die Baumschnittsammlung (Beginn nach Ostern ab 14. April 2020, Dauer 14 Tage) wird durchgeführt. Aufgrund des zu erwartenden Mehraufkommens durch das Absagen der Osterfeuer wird die Abfuhrdauer verlängert. Terminverschiebungen sind möglich.

Bekanntmachung

 

Um die mögliche Verbreitung des sogenannten Corona-Virus zu verlangsamen und die Bevölkerung zu schützen, hat sich die Samtgemeinde Oderwald im Benehmen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Cramme und den Bürgermeistern der Gemeinden Börßum,

Dorstadt, Flöthe, Heiningen und Ohrum entschieden 

 

die Dorfgemeinschaftshäuser, Jugendtreffs und Juqendräume und weiteren Begegnungsstätten in der Samtgemeinde Odenwaldab sofort bis vorerst zum 30.04.2020 zu schließen.

 

Die Schließung gilt für den gleichen Zeitraum auch für den Sport- und Übungsbetrieb der

Vereine und Gruppen in den gemeindeeigenen Sporthallen und Sportheimen. Bereits angezeigte

Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaftshäuser, die in diesem Zeitraum stattfinden

sollen, werden untersagt.

Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass sich Menschen eventuell gegenseitig anstecken.

Wir bitten die Einwohner um Kenntnisnahme und Beachtung sowie um Verständnis zum

Schutze aller. In dieser Zeit sollte die Gesundheit von uns allen im Vordergrund stehen.

 

M. Lohmann

 

Samtgemeindebürgermeister

Bekanntmachung

 

COVID-19 (Coronavirus SARS-00V-2);

Rathaus für den Besucherverkehr geschlossen

 

In der aktuellen Lage stehen der Schutz und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger an

erster Stelle. Oberste Priorität ist die Verlangsamung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des

Coronavirus. Alle Maßnahmen von Bund, Land und Kommunen sind darauf ausgerichtet. Die

Landesregierung hat am Montag weitere reichweitende Maßnahmen zur Bekämpfung der

Corona-Epedemie beschlossen: Alle öffentlichen Veranstaltungen sowie private

Versammlungen sind untersagt; sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen schließen;

das Gleiche gilt für Teile des Einzelhandels, die nicht für den täglichen Bedarf erforderlich sind.

Um die Arbeitsfähigkeit der Samtgemeinde Oderwald weiterhin gewährleisten zu können, bleibt

das Rathaus ab Donnerstag, 19.03.2020, bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Weiterhin finden ebenfalls keine Sprechstunden in den Gemeinden Cramme und Flöthe statt.

Für dringende, nicht aufschiebbare Angelegenheiten werden Termine vergeben. Hierzu stehen Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner unter den bekannten Telefonnummern zur Verfügung.

 

Die Rufnummern sowie die E-Mail-Adressen der Ansprechpartner sind auch auf der Homepage

der Samtgemeinde Oderwald unter www.samtgemeinde-oderwald.de einsehbar.

Die Samtgemeindeverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese

Maßnahme.

Börßum, 17.03.2020

 

M. Lohmann

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Einstellung des Betriebs von Gemeinschaftseinrichtungen i.S.v. § 33 lfSG

Fachaufsichtliche Weisung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit weise ich Sie fachaufsichtlich an, mit Wirkung vom 16.03.2020:

 

1. Den Unterrichtsbetrieb für alle Schulen in Ihrem Zuständigkeitsgebiet zu untersagen.

 

Dies gilt auch für die Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen sowie nichtschulischer Veranstaltungen, wie Sportveranstaltungen, Theateraufführungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen.

 

Zu den Schulen sind alle öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie die Schulen für andere als ärztliche Heilberufe und ähnliche Berufsausbildungsstätten, Tagesbildungsstätten und Landesbildungszentren zu zählen. 

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen an öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Schulen für andere als ärztliche Heilberufe und ähnliche Berufsausbildungsstätten, Tagesbildungsstätten und Landesbildungszentren für die Schuljahrgänge 1 bis 8 in der Zeit von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Über diesen Zeitraum hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden. 

Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. 

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

 

• Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,

• Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,

• Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,

• Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzugund vergleichbare Bereiche.

 

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen (etwa drohende Kündigung, erheblicher Verdienstausfall). 

 

2. Den Betrieb von sämtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und der nach § 43 Absatz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erlaubnispflichtigen Kindertagespflege in Ihrem Zuständigkeitsbereich zu untersagen.

 

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. 

 

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

 

• Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,

• Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,

• Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und                        vergleichbare Bereiche.

 

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen ( etwa drohende Kündigung, erheblicher Verdienstausfall). 

 

3. Alle Schulfahrten und ähnliche Schulveranstaltungen von Schulen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu untersagen.

 

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen, mit denen definierte Bildungs- und Erziehungsziele verfolgt werden; dazu zählen auch Schüleraustauschfahrten und Schullandheimaufenthalte. Auch unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Lernorten sind erfasst. 

Hinsichtlich des Begriffs der Schulen wird auf die Definition unter der Anordnung zu 1. verwiesen. 

 

4. Die Anordnungen zu 1 und 2 sind zunächst bis zum 18.04.2020 (einschließlich) befristet. Abweichend davon gilt die Anordnung zu 1. für Schülerinnen und Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs zunächst bis zum 14.04.2020 (einschließlich).

Die Anordnung zu 3 ist befristet bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020.

 

Diese Weisung ergeht gern. § 3 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 3 NGöGD und §§ 16 Absatz 1, 28 Absatz 1 Satz 2, 33 lfSG. 

Ich bitte die Landkreise, kreisfreien Städten und die Region Hannover diesen Erlass umgehend umzusetzen. 

 

Begründung: 

 

Erkenntnisse aus anderen Ländern belegen die sehr hohe Dynamik des Infektions­geschehens. Das Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hier in Niedersachsen zu verlangsamen, wird weiterhin verfolgt. Das Land hält also weiter an der sog. ,,Containment-Strategie" fest. 

Dank Ihres bisherigen Einsatzes und Ihrer nachhaltigen und erfolgreichen Umsetzung der Containment-Strategie vor Ort sind wir in Niedersachsen jetzt rechtzeitig in der Lage, die nächsten notwendigen Maßnahme starten zu können, um die Ausbreitungsdynamik weiterhin zu begrenzen. 

In den o.g. Runderlassen sind erste Maßnahmen zur Verzögerung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 fachaufsichtlich festgelegt. Die Bezugserlasse betreffen insbesondere den Umgang mit GroßveranstaltungenNeranstaltungen und Reiserückkehrenden aus Risikogebieten. 

Nach eindringlicher Einschätzung der Fachexperten ist damit zu rechnen, dass kurzfristig eine neue Eskalationsstufe der Pandemiebewältigung eintreten wird. Es wird dann nicht mehr ausreichen, die Ansteckungen zUrückzuverfolgen und alle betroffenen Personen unter Quarantäne zu nehmen. Die Ansteckungsketten müssen somit kurzfristig noch effektiver unterbrochen werden. 

Die umzusetzenden Maßnahmen sind nach fachlicher Risikobewertung zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zwingend erforderlich und in diesem Stadium noch erfolgversprechend möglich. 

Ich bitte um Ihr Verständnis und bedanke mich für Ihren Einsatz bei der Umsetzung. 

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Im Auftrage 

 

Claudia Schröder